Das überarbeitete C-Klasse-Sportcoupé von Mercedes-Benz basiert auf dem Vorgänger und wurde optisch an die neue C-Klasse angepasst. Laut dem Hersteller wurden gegenüber der vorherigen Variante über 1.100 Teile erneuert oder weiterentwickelt. Vor allem die Designanpassung sticht dem Betrachter sofort ins Auge. Die Front ist so gut wie komplett von dem Mittelklassemodell übernommen worden und enthält natürlich auch die neuen Leuchten-Ausstattung anstelle der bisherigen Vier-Augen-Optik. Am Heck wurde recht gewöhnungsbedürftige Spoiler überarbeitet, womit es jetzt um einiges gefälliger aussieht.
Eine verbesserte Direktlenkung, ein neues Infotainment-System mit Farbdisplay und eine kräftigere Version des 1,8-Liter Ottomotors gehören zu den technischen Neuerungen. Die Direktlenkung wurde dabei vom SLK übernommen und der CLC soll damit vor allem in Kurven wesentlich spontaner reagieren und daneben durch die geschwindigkeitsabhängige Regelung auch beim Rangieren die Lenkkräfte vermindern. Das neue Aggregat leistet im CLC 200 K genau 184 PS und somit 20 PS mehr als der Vorgänger. Auch der Durst des Coupés hat sich beim neuen Modell gegenüber dem Vorgänger um bis zu 0,7 auf 7,8 Liter je 100 Kilometer verringert. Der Selbstzünder des CLC 200 soll sich mit rund 5,9 Litern auf 100 Kilometer zufrieden geben. Als Einstiegsmotor dient nach wie vor das 143 PS-Triebwerk zum Preis von 28.113 Euro für den CLC 180. Mit seinem Drehmoment von 220 Newtonmetern bewältigt er den Sprint von Null auf Tempo 100 in gerade mal 9,7 Sekunden, während die Höchstgeschwindigkeit bei 220 Stundenkilometer liegt.
Bereits serienmäßig sind alle Motoren an ein manuelles Sechsgang-Getriebe gekoppelt, wobei für die Vierzylinder-Aggregate optional eine Fünfgang-Automatik sowie für die V6-Modelle eine Siebengang-Automatik zur Auswahl stehen.
Wegen der fehlenden Hintertüren eignet sich der CLC weniger für Familien als vielmehr für Paare oder Singles. Auch das Kofferraumvolumen mit nur 310 Litern erlaubt nicht viel Gepäck für eine ganze Familie, ganz zu schweigen zu dem Platzangebot im Fond für die Passagiere.
Das Einstiegsmodell des Coupés bringt Mercedes für etwas über 28.000 Euro auf den Markt, wohingegen man für die Diesel-Modelle mindestens 29.601 Euro hinlegen muss. Beim Top-Modell mit dem Sechszylinder und einer Leistung von 272 PS muss man mit 36.086 Euro schon etwas tiefer in die Tasche greifen.