Nach dem Renault in vielen anderen Modellen schon ein Doppelkupplungsgetriebe (EDC) installiert hat, unter anderem im Mégane, Mégane Grandtour, Mégane Coupé und Scénic, bieten die Franzosen dieses nun auch im Mégane Coupé-Cabriolet an. Die Vorteile liegen auf der Hand: geringerer Verbrauch und schnellere ruckelfreie Schaltvorgänge. Wie bei den Anderen Modellen verbaute Renault dieses mit dem 110 PS starken 1,5-Liter-Diesel “dCi 110 FAP eco2″.
Das Schalten mit dem EDC soll sich ähnlich anfühlen wie eine Automatikschaltung, denn das Kuppeln und Schalten werden komplett automatisch ausgeführt. Beim Schalten wird so eine Kupplung geöffnet, während die andere zeitgleich schließt. Dies lässt einen ruckelfreien Schaltvorgang zu. 290 Millisekunden soll dieser Vorgang, laut Renault, dauern. Das Doppelkupplungsgetriebe geht im Gegensatz zu einer Wandlerautomatik viel effektiver vor und macht einen dynamischeren Eindruck. Der Fahrer kann außerdem selbst in die Schaltvorgänge eingreifen.
Der Verbrauch sinkt bei dem EDC-Modell leicht. Dies geschieht dadurch, dass der hydraulische Schaltvorgang weniger Energie benötigt. Genaue Zahlen darüber gibt Renault auch bekannt. Beim Mégane Coupé-Cabriolet mit dem 110 PS starkem 1,5-Liter-Diesel wird der Verbrauch mit 5,0 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer deklariert. Dies bedeutet einen CO2-Ausstoß von 130 Gramm je Kilometer. Die genaue Funktion dieses Getriebes ist diese: Das EDC-Doppelkupplungsgetriebe besteht aus zwei automatisierten separaten Teilgetrieben mit jeweils einer Einscheiben-Trockenkupplung. Hierbei ist eines dieser Getriebe für die geraden und eines für die ungeraden Gänge verantwortlich. Beide sind über eine eigene Antriebswelle mit dem Motor verbunden. Der Motor überträgt die Kraft über eines der Teilgetriebe über eine der Kupplungen, während der nächste Gang im zweiten Teilgetriebe bereits vorgewählt ist.
Das Modell gibt es in den Ausstattungsgrößen Dynamique und Luxe zu Preisen ab 29.250 beziehungsweise 32.250 Euro.