Renault ist schon aus vergangenen Projekten dafür bekannt Innovationen in puncto Aussehen ihrer Fahrzeuge hervorzubringen. Meist wurden die Franzosen dafür auch belohnt, doch es kam auch vor, dass Kunden wegblieben, da einige Fahrzeuge zu ausgefallen waren. Da wären der Avantime und das ausladende Heck des Mégane. Hier war der Ansturm schnell vorbei. Dennoch gibt Renault nicht auf im Zeitalter der Vernunft und Funktionalität auch einmal ein ausgefallenes Modell zu präsentieren. Nun kommt der Renault Wind. Wie sich dieses durchsetzen wird ist dennoch fraglich.
Ein Vorteil ist, dass der Wind keine Konkurrenz hat. Was entweder eine Marktlücke bedeuten könnte oder das Bewusstsein anderer Autohersteller, dass so ein Auto keine Chance hätte. In die Entwicklung des Winds hat Renault viel investiert, denn er ist weder eine Weiterentwicklung noch um ein Derivatprodukt. Der Wind ist ein völlig neues Fahrzeugkonzept.
Aufgebaut ist er auf dem Clio RS und besitzt eine Größenordnung zwischen diesem und dem Twingo. Das Coupé-Cabrio mit gerade einmal zwei Sitzplätzen ist 3,8 Meter lang und knapp 1,4 Meter hoch, dabei hat es ein ausgesprochen flaches, keilförmiges Design. Die Renault-typischen Designs sind überall zu finden, wie vorderen Lufteinlässe oder die Heckleuchten, doch besteht auch ein enormer Unterschied zu anderen Modellen. Renault legte darauf großen Wert und benannte dieses als einen Kaufgrund. Auffällig anders ist die Silhouette und das gedrungene Gesamtkonzept, ebenso der im Kofferraumdeckel integrierte Heckspoiler. Das Dach des Cabrios, welches sich in 12 Sekunden öffnet legt sich in ein Fach, welches im Kofferraumdeckel eingebaut ist.
Das Fahrverhalten ist dynamisch und agil, wiegt er doch gerade einmal 1130 Kilogramm. Angetrieben wird der Wind wahlweise von einem 1,2-Liter-Turbo TCe mit 100 PS oder von einem 1,6-Liter mit 130 PS, wobei der kleinere Motor spritziger wirkt. Das Fünfganggetriebe ist inklusive dem restlichen Auto dann ab 16.900 Euro erhältlich.